Menschlicher Embryonenschmuggel: Malaysischer Staatsbürger am indischen Flughafen inhaftiert

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Menschlicher Embryonenschmuggel: Malaysischer Staatsbürger am indischen Flughafen inhaftiert

Die indischen Behörden haben einen malaysischen Mann verhaftet, der beschuldigt wurde, einen illegalen Versuch unternommen zu haben, einen menschlichen Embryo in sein Gepäck in Mumbai zu schmuggeln, und ist wahrscheinlich Teil einer organisierten Schmuggelgemeinde.

Nach Angaben der indischen Polizei wurde der Embryo am Samstag, dem 16. März, in Mumbai in einem speziellen Container mit flüssigem Stickstoff gefunden, der sich im Gepäck von Partiban Durai versteckte. Es wird auch berichtet, dass Durai wiederholt Embryonen nach Indien transportierte. Beamte der Financial Intelligence Agency (DRI) vermuten, dass diese Person möglicherweise in den Schmuggel von menschlichen Embryonen zur Verwendung als Leihmutterschaft verwickelt ist.

In Malaysia ist die Leihmutterschaft nach islamischem Recht verboten, aber Experten auf dem Gebiet der IVF haben bestätigt, dass Embryonen illegal an den indischen Markt für Leihmutterschaft für Ausländer oder indische Paare geliefert werden können, die ein Kind mit einem nicht indischen Auftritt haben möchten.

Durai sagte vor der Polizei aus, er habe in den letzten 18 Monaten mindestens sieben oder mehr ähnliche Reisen nach Indien unternommen. Spuren seiner kriminellen Aktivitäten führten die Behörden zu einer IVF-Indo-Nippon-Klinik in Bandra, in der er nach Angaben des Häftlings einen Embryo abgeben musste. DRI-Ermittlerin Rebecca Gonsalves teilte Nachrichtenagenturen mit, dass Textnachrichten, die auf dem Telefon des Verdächtigen gefunden wurden, seine Aussage untermauerten. Die Ermittler berichteten, dass bei einer Durchsuchung der Büroräume des IVF-Zentrums belastende Dokumente zum Embryonenschmuggel gefunden wurden.

Der Embryologe Dr. Goral Gandhi, der die Klinik leitet, bestreitet die Beteiligung an dem Vorfall. "Die Beschaffung von Embryonen ist nicht Gegenstand des Geschäfts meines Kunden", sagte die Anwältin Suja Kantawalla am Montag vor Gericht. Der Anwalt schlug vor, dass dies alles Teil einer geplanten Maßnahme zur Diskreditierung einer erstklassigen Fachklinik ist.

Die Einfuhr von menschlichen Embryonen nach Indien ohne Genehmigung des Indian Medical Research Council ist illegal. Berichten zufolge wird Gandhi bereits am kommenden Freitag vor Gericht erscheinen.

 

Bild: FreePic

Basierend auf der Times of India